Misatango Palmeri

Zürich, Johanneskirche

7:30 p.m.
35/25

Gemischter Chor PhoniXang Zürich
Chœur Francophone de Zurich
Kirchenchor Cäcilia Tägerig
Gastsänger:innen aus dem
Deutsch-Französischen Chor Freiburg i.B.
Sowie aus der Deutsch- und Westschweiz
Gianna Lunardi ♱ Mezzosopran
Luciano Jungman ♱ Bandoneon
André Desponds ♱ Klavier
Nina Ulli ♱ 1. Violine und Konzertmeisterin
Streichensemble ad hoc
Nathalie Musardo Sigrist ♱ Leitung

Geistliche Musik und Nuevo Tango: Das alte Europa und die Neue Welt treffen sich
in ergreifenden, tiefgründigen, dramatischen und meditativen Konzerten.
GRENZENLOSE MUSIK
Der argentinische Komponist und Chorleiter Martín Palmeri nutzt in seiner Misa a
Buenos Aires (Misatango) die universelle Sprache des Tangos, insbesondere in
dem von Astor Piazzolla entwickelten Stil. Diese Musik, die ursprünglich zum Tanzen
gemacht wurde, bietet Ausdrucksmittel, die Grenzen und Musikgenres
überschreiten.
KLANGKÖRPER DER BEGEGNUNG
Im Zentrum dieser Fusion steht das Bandoneon, das mit dem
Instrumentalensemble durch ausgefeilte Harmonien und Rhythmen wandert. Der
Chor schwankt zwischen andächtigen und exaltierten Momenten, und der
Sologesang der Mezzosopran agiert als Vermittler unseres menschlichen Daseins,
um es mit dem Ewigen zu verknüpfen.
RITUAL UND THEATRALITÄT
In ihrer liturgischen Funktion wird eine Messe nicht in einem Block gesungen, ihre
verschiedenen Sätze (Ordinarium) rahmen Gebete, Psalmen, Lesungen und vor
allem die Eucharistie ein. Hier werden Stücke von Astor Piazzolla, Enrique Delfino
und ein Gedicht von Horacio Ferrer zwischen die verschiedenen Teile von Palmeris
Werk eingefügt. Sie verleihen dem Ganzen Atemzüge, greifen die
„tangueando

Sprache auf und unterstreichen die geistliche Atmosphäre dieses Programms.
VERBINDENDER CHORGESANG UND TANGO ALS SPIEGELTANZ
Eine Sprache des Exils, der Wurzeln und des Neubeginns verbindet Chorsänger-
innen aus unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Generationen. Auf diesem
Weg ist der Mensch selbst der Ort der Begegnung: Zeuge der Einheit zwischen den
Welten, der Frieden und Verständigung nicht als Forderung, sondern als Erfahrung
lebt — im Klang, im Wort, im Atem.

Venue Details

Zürich, Johanneskirche